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BIODIESEL ->> EIGENSCHAFTEN VON BIODIESEL
 
Cetanzahl:
Die Cetanzahl ist das Referenzmaß für die Zündwilligkeit bei Dieselkraftstoffen, analog der Oktanzahl bei Benzin. Je höher also die Cetanzahl eines Dieselkraftstoffs ist, um so besser laufen Zündung und Verbrennung ab und um so weicher und runder läuft der Motorund umso geringer ist der Motorverschleiß. Mineralische Dieselkraftstoffe weisen eine Cetanzahl von ca. 53 - 54 auf. Biodiesel hat ohne Zusätze von umweltgefährdeten Additiven eine Cetanzahl von 58.


Schmierfähigkeit:
Im Gegensatz zu mineralischem Diesel enthält Biodiesel praktisch keinen Schwefel, besitzt aber eine besonders hohe Eigenschmierfähigkeit und vermindert dadurch den Verschleiß des Moters und der Einspritzpumpe. Prüfstandsversuche haben eine Verschleißminderung um 60% ergeben. Diesel aus Mineralöl verliert mit sinkendem Schwefelgehalt seine Schmiereigenschaft, daher werden synthetische Additive beigegeben. Tests bezüglich der Schmierfähigkeit haben ergeben, dass durch eine Zugabe von 1% Biodiesel zum schwefelarmen Mineralöldiesel die erforderliche Schmierwirkung wieder erreicht wird. Daher wird in Zukunft Biodiesel auch zur umweltfreundlichen Additivierung für mineralische Dieselkraftstoffe verwendet.

Emmisionsverhalten:
Durch den Gehalt von ca. 10% Sauerstoff im Biodieselmolekül verringert sich der Ausstoß von Rußpartikeln um ca. 40%. Besonders in Ballungsräumen wirkt sich die Verwendung von Biodiesel im öffentlichen Nahverkehr besonders gut auf die Luftqualität aus. Die Stadt Graz verwendet für ihre Busflotte fast ausschließlich Biodiesel.

Winterqualität:
Biodiesel der den Anforderungen der DIN 51606 entspricht, wie ihn die Biodiesel Kärnten GmbH erzeugt, entspricht den selben Auflagen bezüglich Kälteverhalten wie mineralischer Dieselkraftstoff. Biodiesel hat den zusätzlichen Vorteil, dass sich feste Teilchen, die sich bei Temperaturen unter -20°C bilden, bei Temperaturerhöhung gleichsam wieder auflösen. Mineralischer Diesel muss nach einer Ausflockung bei unter -20°C auf mehr als +15°C erwärmt werden, damit sich alle Feststoffe wieder lösen.